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Glossar

Zero-Knowledge-Proof

Ein Zero-Knowledge-Proof ist eine kryptografische Methode, die es einer Partei ermöglicht, einer anderen zu beweisen, dass eine Aussage wahr ist, ohne etwas darüber hinaus preiszugeben, dass sie wahr ist.

So funktioniert es

Der “Beweiser” überzeugt den “Prüfer” davon, dass er etwas weiß oder erfüllt — ein Passwort, einen Kontostand, die Gültigkeit eines Stapels von Transaktionen —, ohne die zugrunde liegenden Daten selbst offenzulegen. Der Prüfer ist am Ende davon überzeugt, dass die Behauptung korrekt ist, erfährt dabei aber keine der geheimen Einzelheiten. Moderne Verfahren können dies zu einem kleinen, schnell überprüfbaren Beweis verdichten.

Warum es wichtig ist

Zero-Knowledge-Proofs treiben zwei große Trends im Kryptobereich an: Privatsphäre, indem sie es Nutzern ermöglichen, Dinge zu beweisen, ohne Daten offenzulegen, und Skalierung, da Zero-Knowledge-Rollups viele Transaktionen zu einem einzigen, kompakten Gültigkeitsbeweis bündeln, der auf einer Basis-Chain veröffentlicht wird.

Beispiel

Ein Zero-Knowledge-Rollup beweist mit einem einzigen Beweis, dass Tausende von Transaktionen gültig sind, ohne jede einzelne auf der Haupt-Chain erneut auszuführen.