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Glossar

Peer-to-Peer (P2P)

Peer-to-Peer (P2P) bezeichnet ein Netzwerk, in dem die Teilnehmer – die “Peers” – sich direkt miteinander verbinden und Transaktionen durchführen, anstatt alles über einen zentralen Server oder Vermittler zu leiten.

Wie es funktioniert

In einem P2P-Netzwerk ist jeder Teilnehmer zugleich Client und Server und teilt Daten und Arbeitslast mit der gesamten Gruppe. Kryptowährungen bauen auf diesem Modell auf: Knoten leiten Transaktionen und Blöcke aneinander weiter, und das Kontenbuch wird gemeinschaftlich geführt statt von einem einzigen Unternehmen. Es gibt keinen zentralen Punkt, der online – oder vertrauenswürdig – sein muss, damit das Netzwerk funktioniert.

Warum es wichtig ist

Das Peer-to-Peer-Design ist es, was Werte direkt zwischen zwei Parteien fließen lässt, ohne eine Bank dazwischen, und es beseitigt den einzelnen Ausfall- oder Kontrollpunkt, den ein zentraler Server schaffen würde. Das macht das Netzwerk widerstandsfähiger und schwerer zu zensieren. “P2P” wird auch für den direkten Handel von Person zu Person verwendet, bei dem Käufer und Verkäufer miteinander handeln, statt über das Orderbuch einer Börse.

Beispiel

Krypto direkt von deiner Wallet an die einer anderen Person zu senden, wobei das Netzwerk es weiterleitet, ist eine Peer-to-Peer-Transaktion.