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Glossar

Slippage

Slippage ist die Lücke zwischen dem Preis, den du beim Aufgeben eines Trades erwartest, und dem Preis, den du tatsächlich erhältst, wenn er ausgeführt wird. Es kann zu deinen Gunsten oder zu deinen Ungunsten ausfallen, ist aber meist dann am wichtigsten, wenn es dich etwas kostet.

Wie es funktioniert

Slippage entsteht, weil sich Preise bewegen und die Liquidität begrenzt ist. Zwischen dem Moment, in dem du eine Order abschickst, und dem Moment, in dem sie ausgeführt wird, kann sich der Markt verschieben, und eine große Order muss womöglich über mehrere Preisstufen hinweg ausgeführt werden, was zu einem schlechteren Durchschnittspreis führt. Am ausgeprägtesten ist es in schnelllebigen oder dünn gehandelten Märkten.

Warum es wichtig ist

An dezentralen Börsen legen Trader häufig eine “Slippage-Toleranz” fest – die maximale Preisänderung, die sie akzeptieren –, um nicht zu einem weit schlechteren Kurs ausgeführt zu werden. Setzt man sie zu niedrig, können Trades fehlschlagen; zu hoch kann dich schlechten Ausführungen oder Manipulation aussetzen.

Beispiel

Zu erwarten, bei 10 $ zu kaufen, die Order aber wegen geringer Liquidität bei 10,20 $ ausgeführt zu bekommen, ist 2 % Slippage.